Angebote zur Prävention exzessiven Medienkonsums und Glücksspielsucht-Prävention

Medien

Spurwechsel - Wie ein gesunder Umgang mit digitalen Medien gelingen kann

Hinweis: Für 2023 sind bereits alle Schulungstermine ausgebucht. Bei Intersse an einem Termin 2024 können Sie sich dennoch an Frau Tzschentke wenden.

Unsere Welt wird zunehmend modernisiert. Das umfangreiche Repertoire an digitalen und internetfähigen Geräten ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Sie begleiten uns sowohl als Entertainment-Quellen in der Freizeit, als auch als essenzielle Arbeitswerkzeuge. Meist übernimmt ein Gerät eine Vielzahl an Funktionen: ein Smartphone ist Telefon, Computer, Kamera, Spielkonsole und vieles mehr in einem und wird zudem häufig als „Second Screen“, also während der Nutzung eines weiteren Mediums verwendet.
Soweit, so gut- man hat alles, was man benötigt sorgenfrei an einem kompakten Ort.
Aber wo ist die Grenze? Ab wann wird der Gebrauch von modernen Medien exzessiv? Und viel wichtiger: Wie kann man einer solchen Entwicklung effektiv und nachhaltig entgegenwirken?
Im Rahmen des Projekts „Spurwechsel“, welches in Kooperation mit dem Mit Medien e.V. entwickelt und umgesetzt wird, versuchen wir, diese Fragen zu klären.
Dieses Projekt vereint gleichermaßen die Chancen und Risiken des Gebrauchs neuer Medien, um so die Nutzung aus beiden Perspektiven zu betrachten.

Wir bedanken uns für die Unterstützung des Projektes durch die DAK Gesundheit.

Hier sind der Film und weitere Informationen zu finden.
Die Arbeitsmaterialien können unter folgendem Link heruntergeladen werden:


Net-Piloten an der Schule: Peer-Projekt zur Prävention von exzessiver Computerspiel- und Internetnutzung bei Jugendlichen

Die Nutzung von Handy, Videospielen und Co. ist auch im Schulalltag immer präsenter. Deshalb widmen wir uns dem Medienthema auch durch das Angebot „Net-Piloten“. "Net-Piloten" ist ein deutschlandweit evaluiertes Präventionsprojekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), das sich den digitalen Herausforderungen mit einem jugendgerechten Konzept stellt: Jugendliche lernen von Jugendlichen.

In diesem Kontext qualifizieren wir Akteur:innen aus der Schule, also Lehrkräfte und Pädagog:innen. Diese Akteur:innen werden als Multiplikator:innen dazu befähigt, ihre Schüler:innen zu "Net-Pilot:innen" auszubilden. Die "Net-Pilot:innen" ihrerseits werden ermächtigt, ihr erworbenes Wissen an andere, interessierte Mitschüler:innen weiterzugeben. Das vorrangige Ziel ist die Ermöglichung einer kompetenten und selbstsicheren Navigation junger Menschen durch das digitale Terrain. Durch den Peer-to-Peer-Ansatz geschieht dies ganz ohne "erhobenen Zeigefinger".

Detaillierte Einblicke finden Sie unter folgendem Link

Ansprechpartnerin

Nicola Tzschentke

 

 

 

 

 

 

Ansprechpartnerin

Nicola Tzschentke


Glücksspiel

Glücksspielen

Ziel der Suchtprävention ist die Vermeidung und/oder Hinauszögerung des Einstiegs in süchtige Verhaltensweisen. Prävention soll die relevanten Zielgruppen, Kinder/Jugendliche/junge Erwachsene, systematisch in ihren Lebenswelten ansprechen. Dadurch kann sie besonders auf eine gesundheitsförderliche Veränderung von Wissen, Einstellungen und Verhaltensweisen einwirken.


Interaktive Ausstellung "Spielglück - Glücksspiel"
Das Präventionszentrum bietet bei Bedarf Multiplikatorenschulungen und Informationsveranstaltungen zur Nutzung der Interaktiven Ausstellung „Spielglück-Glücksspiel“.
„Spielglück-Glücksspiel“ ist eine interaktive Ausstellung zum Thema Gewinnen und Verlieren, die in der schulischen und außerschulischen Präventionsarbeit angewendet werden kann, z. B. auch in  Ausbildungsbetrieben oder Einrichtungen der offenen Jugendarbeit.
Das Projektangebot richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren und junge Erwachsene. Es zielt zum einen darauf ab, über Glücksspiele und problematisches Glücksspielverhalten zu informieren. Zum anderen bietet es die Grundlage dafür, für Risiken und Konsequenzen des Glücksspiels zu sensibilisieren, Wertevorstellungen rund um die Thematik „Geld und Glück“ zu diskutieren und eigenes Spielverhalten an sechs Stationen zu reflektieren. Unterstützend gibt es in einem Begleitheft Anregungen zur Verwendung der Ausstellung sowie Hintergrundinformationen zum Thema „Glücksspielen“.
Teilnehmerzahl, Ort und Dauer der Schulung werden individuell vereinbart.